Eine Welt voller Humor, Goldglanz und wahrer Freundschaft
„Dann kommt diese Gans und plötzlich kleben alle aneinander!“ Wenn Darsteller Jasper Blue so von den Proben erzählt, weiß man sofort: In unserem diesjährigen Weihnachtsmärchen „Die Goldene Gans“ geht es turbulent zu. Aber was steckt eigentlich hinter diesem goldenen Federvieh, das eine ganze Stadt ins Chaos stürzt? Wir haben Magdalene, Frieda und Jasper Blue hinter den Kulissen besucht. Ein Gespräch über klebrige Missgeschicke, die Gier nach Gold und die Suche nach dem verlorenen Lachen.
Ein Märchen voller Humor und einer wichtigen Botschaft
Im Zentrum der Geschichte steht eine Prinzessin, die nicht mehr lachen kann. Viele versuchen, sie aufzuheitern, doch erst eine ganz besondere Begegnung bringt alles durcheinander: eine goldene Gans, an der jeder kleben bleibt, der sie berührt.
Was folgt, beschreibt Jasper Blue anschaulich als „eine lange Schlange mit Leuten“, eine Szene voller Bewegung, Chaos und natürlich ganz viel Humor. Doch hinter all dem steckt mehr. Für ihn ist die Botschaft klar: „Viele wollen die Gans nur für sich, weil sie golden ist. Aber eigentlich merkt man, dass Gier nichts bringt.“
Ein Märchen also, das zum Lachen bringt und ganz nebenbei zum Nachdenken.
Erste Begegnung mit der Geschichte
Unsere Darstellerinnen und Darsteller haben das Stück ganz unterschiedlich kennengelernt.
Magdalene erinnert sich, dass sie die Geschichte bereits kannte: „Ich habe das Stück vor Jahren schon einmal hier auf der Bühne gesehen und fand es damals sehr schön.“ Für sie war die Welt des Märchens sofort wieder präsent.
Ganz anders bei Frieda und Jasper Blue: Für beide war die Geschichte neu. Trotzdem fiel ihnen der Einstieg leicht.
Frieda war sofort von der zentralen Idee begeistert: „Ich fand spannend, dass alle wollen, dass die Prinzessin wieder zum Lachen gebracht wird.“ Und auch Jasper Blue hatte schnell ein klares Bild vor Augen: „Es geht um eine Prinzessin, die nicht glücklich ist, und einen Jungen, der sie wieder glücklich machen will.“
Drei Rollen, drei ganz unterschiedliche Charaktere
So unterschiedlich wie die Darstellerinnen und der Darsteller sind auch ihre Figuren:
Magdalene spielt Lene, die Tochter der Wirtin und beschreibt sie als eine Figur mit Ecken und Kanten: „Ein bisschen hochnäsig, ein bisschen eingebildet, aber auch witzig.“
Frieda spielt das Bettelkind Greta und übernimmt dabei eine klare Führungsrolle unter den Bettelkindern. Mit viel Selbstbewusstsein sagt sie: „Ich bin die Chefin und sage, was wir machen.“
Jasper Blue denkt kurz nach, bevor er seine Rolle Prinz Egbert von Lilienstein beschreibt. Dann bringt er es auf den Punkt: „Er ist ziemlich direkt.“
Gerade diese unterschiedlichen Charaktere machen das Zusammenspiel auf der Bühne besonders spannend. Und obwohl wir euch hier nur drei Rollen vorgestellt haben, bekommt man schon eine Ahnung, wie viele verschiedene Figuren im Stück stecken: von selbstbewussten Anführerinnen über lustige und eigenwillige Charaktere bis hin zum mutigen Prinzen. Genau diese bunte Mischung sorgt dafür, dass auf der Bühne immer etwas los ist und es nie langweilig wird.
Darauf könnt ihr euch besonders freuen
Auch wenn noch nicht jede Szene bis ins Detail verraten wird, sind sich alle einig: Das große Finale solltet ihr auf keinen Fall verpassen!
Magdalene ist überzeugt: „Die Endszene wird sehr witzig, wenn die goldene Gans vorkommt.“
Frieda stimmt sofort zu: „Ganz am Schluss – die letzte Szene!“ Und Jasper Blue fügt hinzu:
„Die letzte Szene, aber auch der Anfang ist wichtig, weil man da direkt in die Geschichte reinkommt.“
Ein besonderer Moment ist für Frieda außerdem der Auftritt von Königin und Prinzessin im Dorf – ein Szenenwechsel, der die Handlung noch einmal in Bewegung bringt.
Für wen ist das Stück gemacht?
Die Antworten zeigen: „Die Goldene Gans“ spricht viele auf unterschiedliche Weise an.
Magdalene und Frieda sehen vor allem Kinder und Jugendliche im Publikum. Jasper Blue ergänzt, dass auch ältere Zuschauerinnen und Zuschauer ihren Spaß haben werden, selbst wenn manche Stellen für ganz kleine Kinder etwas anspruchsvoll sein könnten.
Am Ende wird klar: Dieses Stück ist ein echtes Familienerlebnis, das jede Altersgruppe auf ihre Weise mitnimmt.
Und was bleibt am Ende?
Magdalene hofft, „dass die Zuschauer eine schöne Show gesehen haben“. Frieda sagt es ganz direkt: „Dass sie glücklich nach Hause gehen.“ Und Jasper Blue bringt es schlicht auf den Punkt: „Dass es ihnen Spaß gemacht hat.“
Vielleicht passiert am Ende sogar noch mehr – vielleicht ist es nicht nur die Prinzessin, die wieder lacht?!
Eines ist nach unserem Blick hinter die Kulissen klar: An dieser Geschichte bleibt man einfach hängen – ganz ohne Gänsefedern. Wir freuen uns darauf, euch im Winter 2026 bei uns im Kleinen Theater Bargteheide begrüßen zu dürfen!





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