Aschenputtel – Das Interview zum Märchen

18 Aufrufe

Von bösen Schwestern, Badewannen und einer Eule mit Meinung

Was denkt man eigentlich, wenn man erfährt, dass man eine „böse Schwester“ spielen darf? Wie fühlt es sich an, als Eule den Überblick zu behalten? Und wie viel Arbeit steckt wirklich in einem Theaterstück?

Zum diesjährigen Weihnachtsmärchen Aschenputtel haben wir die Proben kurz unterbrochen, um drei unserer Talente – Anneli, Noeli und Enna – einmal ganz genau zu befragen. In unserem Interview plaudern die drei aus dem Nähkästchen: Sie verraten uns ihre absoluten Lieblingsszenen (Freut euch auf die Badewanne!), sprechen über die Herausforderung, eine eigene Welt im Kopf zu erschaffen, und erklären, warum man beim Zuschauen am besten überall gleichzeitig hinschauen sollte.

Eines wird schnell klar: Hier wird nicht einfach nur ein Märchen nachgespielt – hier wird mit ganz viel Herzblut, Fleiß und einer ordentlichen Portion Humor an einem Erlebnis gearbeitet, das, wie Anneli so schön sagt, schlichtweg „der Hammer und richtig cool“ wird.

Die Vorfreude war groß

Als die drei Befragten erfuhren, dass in diesem Jahr Aschenputtel das Weihnachtsmärchen wird, war
die Begeisterung sofort spürbar. Die Freude, Teil der Produktion zu sein, stand klar im Vordergrund.

Für Anneli war direkt klar, dass sie „unbedingt mitmachen möchte“, und Noeli ergänzte, dass sie
sich „sehr gefreut hat, dabei sein zu dürfen“.

Eine Welt, die langsam Gestalt annimmt

Die Märchenwelt von Aschenputtel entstand nicht sofort vollständig im Kopf der Schauspielerinnen.
Erst durch das Lesen des Textes und die gemeinsamen Proben entwickelte sich nach und nach ein
klares Bild der Geschichte und ihrer Atmosphäre.

Enna hat sich zum Beispiel „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ angeschaut, um einen ersten Eindruck zu
bekommen.
Genau dieser kreative Prozess – das gemeinsame Entdecken und Erarbeiten – macht den Reiz der
Theaterarbeit aus.

Die Rollen im Überblick

Gundula – die „coole“ böse Schwester: Anneli übernimmt die Rolle der bösen Schwester Gundula. Sie beschreibt ihre Figur als „böse, aber auch ein wenig cool“ – eine spannende Mischung, die dem Publikum sicher in Erinnerung bleiben wird. Besonders reizvoll findet sie, dass die Rolle viel Text und starke Bühnenmomente mit sich bringt.

Tomasine – eigenwillig und selbstbewusst: Noeli spielt Tomansine, die dem Prinzen beim Ball vorgestellt wird. Ihrer Aussage nach „ist sie alles andere als gewöhnlich“. Sie gilt als sehr eigenwillig und ist damit eine Figur mit Charakter und klarer Haltung.

Regula – die Eule mit Meinung: Enna übernimmt die besondere Rolle der Regula, einer Eule. Sie beschreibt sie als „meinungsstark und als jemanden, der kein Mitläufer ist und eine feste eigene Ansicht vertritt“.

Lieblingsszenen mit Humor und Gefühl

Sowohl Anneli als auch Noeli haben die „Badewannen-Szene“ als ihr persönliches Highlight genannt
– sie verspricht viel Humor und beste Unterhaltung. Aber auch romantische und gefühlvolle Momente zählen zu den Favoriten, wie zum Beispiel das von Enna erwähnte „Tanz zwischen Aschenputtel und dem Prinzen“.
Das Publikum darf sich also auf eine gelungene Mischung aus Witz, Emotion und märchenhafter
Stimmung freuen.

Für wen ist das Stück geeignet?

Die Antwort der drei ist eindeutig: für alle! Ob Kinder, Jugendliche, Eltern oder Großeltern – das Stück bietet Humor für jedes Alter, berührende Momente und viele kleine Details, die Groß und Klein gleichermaßen begeistern werden.

Was bleibt nach dem Vorhang?

Die Schauspielerinnen wünschen sich vor allem eines: dass die Zuschauer mit einem guten Gefühl nach Hause gehen und erkennen, wie viel Herzblut, Arbeit und Engagement in einer Theaterproduktion stecken.
Noeli und Enna berichteten beide, dass „man als Außenstehender kaum weiß, wie viel Arbeit in so
einem Stück steckt, und dass die Zuschauer auch sehen können, welche Mühe sich alle Kinder geben,
um Freude zu bereiten“. Denn hinter jeder Szene stehen viele Probenstunden, Kreativität und Teamarbeit.

Wir freuen uns darauf, euch bald im Theater zu sehen und gemeinsam mit euch zu erleben, dass Träume – und ein bisschen harte Arbeit – wirklich magisch sein können!

Andrea Gäbler

Diplom-Kauffrau (FH), ehrenamtliche Beisitzerin in der Theaterwerkstatt, Öffentlichkeitsarbeit

Schlagwörter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert